"Covered Grass" spielen eine Musik, die vor allem eins ist: Bluegrass. Der Stil wird meistens unter den Oberbegriff „Country“ gefasst und stammt ursprünglich aus den Appalachen, einem Gebirgszug im Osten der USA. Typische Instrumente sind Banjo, Mandoline und Geige. Dazu kommen Kontrabass und akustische Gitarre. Außerdem kennzeichnet mehrstimmiger Gesang viele Bluegrass-Songs.

Auch wenn der Begriff "Bluegrass" in Deutschland kaum einem etwas sagt: Werden Menschen per Zufall mit dieser Musik konfrontiert, reagieren sie fast immer positiv. Und genau das will Covered Grass – die Leute an der eigenen Begeisterung für diese rein akustische Musik teilhaben lassen. Gegründet im Mai 2006, bietet die Band inzwischen ein Repertoire, das von Bluegrass-Klassikern bis zu aktuellen Stücken von Künstlern wie den "Dixie Chicks" oder "Alison Krauss & Union Station" reicht, von flotten Spaßnummern bis zu rührenden Balladen.

Wer auf einer Veranstaltung schnell für gute Stimmung sorgen will, liegt
mit Covered Grass weit im grünen Bereich. Denn Bluegrass ist die Live-Musik
schlechthin und liefert vor allem eins: Musikalität mit hohem Unterhaltungsfaktor.

JULIANE KLEIN

Gesang

Ihre musikalischen Aktivitäten aufzuzählen würde hier, trotz ihrer noch jungen Jahre, den Rahmen sprengen. Neben vielen Projekten in den Bereichen Jazz, Pop, Gospel und Musical gesellt sich der 4. Platz der ZDF-Castingshow "Die deutsche Stimme" im Jahr 2003. Musikalische Leitung und gesangspädagogische Arbeit gehören neben ihrem Studium der Phonetik genauso in ihr Leben, wie die Arbeit im Studio oder an eigenen Kompositionen. Wir freuen wir uns sehr, dass es gerade Juliane ist, die für unsere junge Mutter Julia, einspringt.

 

JULIA MARTINI

Gesang

Sie ist die Frau mit dem unverwechselbaren Timbre, das "Herz"-stück der ansonsten von Männern dominierten Gruppe. Auch wenn ihre Stimme eher zu den im Bluegrass untypischen zählt, so macht sie die Musik von Covered-Grass doch erst so richtig lebendig. Vielleicht sogar deshalb. Ihr ansteckend charmantes Auftreten macht das Bild rund um den "guten Ton" perfekt.

 

VOLKER FISHER

Banjo / Gesang

Musiker, Komponist und Produzent. Er betreibt gleich mehrere Bandprojekte und ist mit "The Shed Spell" und "Jules" auch in Rock- und Pop-Welten unterwegs. Auf seinem Label Fishdix-Records erscheinen darüber hinaus Produktionen aus Jazz und Klassik. Das 5-String-Banjo ist aber seine größte Leidenschaft.

 

 

RALPH BONFANTI

Gitarre


Nach einigen losen Bandprojekten folgte eine lange autodidaktische und experimentelle Zeit an der elektrisch verstärkten Gitarre mit Einflüssen von ACDC bis Frank Zappa.
Zur akustischen Gitarre und zur Liebe zum Bluegrass kam Ralph erst durch die Bekanntschaft mit der Band Covered Grass im Jahr 2007.
Seitdem hat Ihn das Flatpicking-Fieber gepackt und er eifert den großen Bluegrass-Gitarristen wie Lester Flat, Doc Watson und Tony Rice nach.

JOON LAUKAMP

Mandoline / Fiddle / Gesang

Beginnend mit klassischem Geigenunterricht im Alter von 7 Jahren, interessierte er sich immer mehr für Stilistiken wie Folk, Jazz und Rock auf der Geige. Seine erste Mandoline sah Joon im Oktober 2007 in Volkers Studio, als die Band einen neuen 8-Saiter suchte. (Es war Liebe auf den ersten Blick.) Zur Zeit studiert er an der Musikhochschule in Köln Jazz-Violine und ist neben Covered Grass auch in mehreren Jazz-, Rock- und Blues-Projekten zu hören.

CARSTEN MANZ

Kontrabass / Gesang

Als freiberuflicher Tontechniker und Musikproduzent kam er schon mit den verschiedensten Instrumentierungen und Stilistiken in Berührung. Doch Bluegrass war ihm fremd, bis auch er in Volkers Wohnstube "infiziert" wurde. Covered-Grass ermöglichte ihm die Erweiterung des Bassisten-Horizontes vom kleinen handlichen E-Bass auf den möbelähnlichen Fahrzeuginnenraumvernichter.

 

Bluegrass???
Der Bluegrass entstand in den Jahren 1937 bis 1945 in den Bergen von Kentucky und Tennessee. Zu dieser Zeit experimentierte der Mandolinenspieler Bill Monroe mit Old-Time-Fiddle- und Hillbilly-Stücken, angloamerikanischen Balladen, afroamerikanischer Tanzmusik und traditionellem Gospel-Harmoniegesang. Er formte daraus eine von Swing- und Blueselementen angereicherte Form der Country-Musik.
Gegen Ende dieser Phase heuerte er den jungen Banjospieler Earl Scruggs an, der den Dreifinger-Stil seines Heimatstaates North Carolina zu hoher Geschwindigkeit und Präzision perfektioniert hatte und damit den Sound der Band erheblich dynamisierte. Die Band trug den Namen "Bill Monroe and his Blue Grass Boys", als Reminiszenz an den "Bluegrass State" Kentucky. Der Begriff Bluegrass bezeichnet die aufgrund des nährstoffreichen Bodens blaugrünen Blätter der verbreiteten Grasart Poa pratensis. Der neue Stil wurde von den Medien deshalb später als Bluegrass bezeichnet.
 

 

 

 

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